151011_OTZ_FDP-Bergner

Keine sachlichen Argumente, dafür Beschimpfungen
AfD Greiz hält an Finanzierungskritik zum Knastprojekt fest

„Die AfD hat am 22.09.2015 öffentlich folgende Frage gestellt: `Wer bezahlt eigentlich die Projekte in der Justizvollzugsanstalt Hohenleuben, die mit der Stadt Greiz nun wirklich nichts zu tun haben?` Damit war keine Wertung des Projektes verbunden, weder zum Inhalt noch zum Engagement. Die Antwort steht nach wie vor aus. Allein die Frage ist also nach Meinung von Katja Grießer dumm. Dirk Bergner hält uns für diese Frage für `schlicht dämlich`. Wer keine Sachargumente hat, dem bleiben nur Beleidigungen.“ Gelassen reagiert der AfD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Thomas Rudy auf die Äußerungen des FDP-Kreisvorsitzenden Dirk Bergner in der OTZ vom 10.10. 2015. Nach Meinung der Greizer AfD sollte speziell Hohenleuben den Ball flach halten. In der ehemaligen Verwaltungsgemeinschaft Leubatal war kein Geld für ein Knastprojekt da. Selbst in Lunzig kann eine Bibliothek nur durch ehrenamtliches Engagement des Heimatvereins gestemmt werden. Den Vorwurf von Bergner, der zugleich Mitglied des Kreistages und Bürgermeister von Hohenleuben ist, geht Rudy frontal an: „Der Sitz der JVA ist Hohenleuben. Weder Bürgermeister noch Stadtrat haben einen Finger krumm oder einen Cent locker gemacht, dass Hohenleuben ein solches Projekt selbst stemmt. Zudem will man aktuell das Museum schließen- aus Geldmangel. Insofern ist es von Herrn Bergner schlicht dämlich, nun den Greizern Vorschriften machen zu wollen, welche Projekte aufrechterhalten bzw. künftig finanziert werden können“. Thomas Rudy stellt klar: Es gab keine verbalen Angriffe der AfD gegen die Bibliothek. Sondern die schlichte Frage nach Projektkosten. Diese Frage ist aus Sicht der AfD in Greiz sogar zwingend notwendig, wenn wie selbstverständlich erneut über steigende Kindergartengebühren oder erhöhte Grundsteuern diskutiert wird. Rudy meint abschließend: „Das Trommelfeuer der OTZ zeigt uns als AfD deutlich: Wir haben offenbar einen Nerv getroffen. Die Besitzstandswahrer trommeln mit allem, was sie aufbieten können. Lieber sollen Familien bluten, als das man selbst Ausgabenkritik übt. Es wird sehr spannend werden, wo die Greizer Stadträte künftig die Bürger be- oder entlasten wollen“.