151020_OTZ_Reaktion Greiz-Card

Unsere Antwort und Richtigstellung:

 

„Ideologische Scheuklappen statt Bürgernähe“
AfD Greiz stellt richtig: Bonuspunkte sind keine Greiz-Card

„Aus den Medien erfährt man, dass es „sowieso Käse“ ist, über eine Kosten-deckung bei Vogtlandhalle, Eisbahn, Schwimmbad und anderen Einrich-tungen überhaupt nachzudenken. Faktisch profitieren aber nur Besucher aus Mohlsdorf, Mylau, Reichenbach oder dem sonstigen Umland von aktuell quersubventionierten Eintrittspreisen. Denn am Aufwand dieser Subventio-nierungen, konkret den Preisen der Energieversorgung Greiz (EVG), sind sie nicht beteiligt. Diese Kosten fallen allein den Greizern zur Last.“ stellt Thomas Rudy, AfD-Kreissprecher und Mitglied des Thüringer Landtages, die ablehnende Antwort des Greizer Bürgermeisters zum AfD-Vorschlag einer „Greiz-Card“ klar. Rudy wird noch deutlicher: „Ganz und gar kein Käse ist es, dass in Greiz allein Familien, Hauseigentümer und Unternehmen für das Stopfen selbst verschuldeter Haushaltslöcher zur Kasse gebeten werden. Seit Jahren sind Gebühren- und Steuererhöhungen bittere Realität“. Belustigt reagiert die AfD dagegen auf die Unterstellung von Ahnungslosigkeit. „Herr Grüner und Herr Marek vergleichen Äpfel mit Birnen. Weder haben wir ein rückwirkend aufgebautes Bonuspunkteprogramm noch einen Sozialpass vorgeschlagen. Beides gibt es in der Tat schon. Bonuspunkte sind aber keine Greiz-Card! Bei unserem Vorschlag müssen nicht erst Punkte gesammelt oder Pässe beantragt werden. Nur Greizer EVG-Kunden würden die Greiz-Card erhalten- die heute übrigens noch niemand hat! Sie würden direkt an den Kassen profitieren, weil sie in Greiz leben und dem Unternehmen EVG die Treue halten. Denn nur die Kunden ermöglichen die Gewinne, welche die EVG für Preissubventionierungen zur Verfügung stellt. Nach Meinung der AfD zeigen Bürgermeister und Stadträte statt Bürgernähe und realitätsnaher Finanzpolitik entweder ideologische Scheuklappen, Sprachlosigkeit oder sogar Arbeitsverweigerung durch Verlassen von Stadtratssitzungen. „Wir haben nichts gefordert, sondern als AfD einen konkreten Vorschlag gemacht. Das ist aktuell mehr, als die Stadtratsfraktionen bisher hinbekommen haben“ verweist Rudy süffisant auf die ergebnislosen Haushaltsdebatten.