Beim Suizid eines Asylbewerbers in Schmölln hat es keine anfeuernden Rufe gegeben. Das ist das Ergebnis von vierwöchigen Ermittlungen der Polizei. Am Freitag, den 21.10.2016, hatte sich ein unbegleiteter 17-jähriger Asylbewerber aus dem Fenster des fünften Stocks seiner Asyl-Unterkunft in den Tod gestürzt. Damals hieß es, der Somalier sei von Einheimischen angefeuert worden. Hochrangige Politiker wie Katrin Göring-Eckardt hatten sich verurteilend gegenüber der Schmöllner Bevölkerung geäußert.

Dazu sagt Thomas Rudy, AfD-Abgeordneter mit Wahlkreis um Schmölln:

„Ich habe die Vorverurteilung der Bürger durch Politiker wie Katrin Göring-Eckardt und anderen schon frühzeitig kritisiert, weil zu dem damaligen Zeitpunkt nicht feststand, was genau in dem Asylbewerberheim in Schmölln passiert ist. Nun hat sich herausgestellt, dass die Schmöllner keine Schuld am Tod des jungen Somaliers trifft. Politiker wie Frau Göring-Eckard, die die Schmöllner Bevölkerung zu Unrecht vorverurteilt haben, sollten sich bei den Bürgern dafür entschuldigen und in Zukunft die Polizei zuerst ihre Arbeit machen lassen, anstatt die Gerüchteküche zu befeuern.“

Quelle: AfD-Fraktion