Die Beratungsorganisation ezra berichtet, dass rechtsextremistisch motivierte Angriffe im Jahr 2016 zugenommen hätten. Während im Jahr 2015 121 Übergriffe gezählt wurden, seien es 2016 160 gewesen. Gleichzeitig geht ezra von einer hohen Dunkelziffer aus.

Dazu sagt Stefan Möller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Mit Blick auf die von ezra behauptete Steigerung rechtsextremistischer Angriffe äußert die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag Skepsis. Die Organisation ezra ist bereits in den vergangenen Jahren dadurch aufgefallen, dass Fälle statistisch erfasst wurden, die nachweislich keinen rassistischen oder rechtsextremistischen Hintergrund aufweisen. Ganz offensichtlich überwiegt bei ezra das Interesse, eine rechtsextremistische Gefährdungslage deutlich überdimensioniert darzustellen. Die Grund dürfte darin liegen, dass ezra von der rot-rot-grünen Landesregierung mit Steuermitteln aus dem ‚Kampf gegen rechts‘ im hohen Maße profitiert. Steigt diese Gefahr vermeintlich, so steigt auch die Sicherheit zukünftige Steuermittel zu erhalten.

Die AfD-Fraktion fordert seit längerem eine neutrale statistische Erfassung aller links- und rechtsextremistischen sowie islamistischen Übergriffe. Die statistische Erfassung darf man nicht politischen Ideologen wie ezra überlassen.“

 

Quelle: AfD-Thüringen