„Qualitätsmedien“ wie n-tv oder OTZ können offenbar weder lesen noch zitieren!

(Greiz) Die AfD-ler in Greiz und Altenburg rieben sich am 6.3.2017 verwundert die Augen. Man hatte es mit einer angeblichen „fake news“ in die selbst ernannten „Qualitätsmedien geschafft: von n-tv bzw. via Screenshot bis in die OTZ meinten die „Qualitätsjournalisten“, uns eine reinwürgen zu können. Was war passiert? Auf dem verbandseigenen Facebook-Profil hatte man einen Onlinebeitrag des Deutschen Nachrichtenmagazins „zuerst!“ verlinkt (Link finden Sie hier: http://zuerst.de/2017/03/03/trump-hatte-recht-auswaertiges-amt-gibt-sicherheitshinweis-fuer-schweden-heraus/ ).

Das Nachrichtenmagazin hatte mit zitierfähiger Quellenangabe (Link zur Website des  Auswärtigen Amtes, Stand 1.3.2017!) über „Reise- und Sicherheitshinweise für Schweden“ berichtet (vgl. Foto)

 

 

Foto 1: „Zuerst!“ zitierte die Reise-und Sicherheitshinweise des AA vom 1.3.2017

 

Hochinteressant ist, dass der Link des Auswärtigen Amtes (AA) nun urplötzlich in´s Leere führt. Das Magazin „zuerst!“ hätte vielleicht doch auch einen Screenshot machen sollen, wie es nun die übereifrigen OTZ-Redakteure mit unserem Facebook-Beitrag getan haben. Zum lesen, verstehen und korrekt zitieren unserer Meinung hat es bei der OTZ dann trotzdem nicht gereicht. Passt halt nicht in das Weltbild der „unabhängigen Journalisten“ der Funke-Medien-Gruppe mit abstürzenden Auflagen bei Regionaltiteln.

 

Am 1. Satz dieses o.g. Beitrages entzünden nun die Journalisten ihr Feuerwerk von „Bild Dir (m)eine Meinung!“. Weil man aber vor lauter (Toll-)Wut auf die AfD fast schon Schaum vor dem Mund hat und nicht mehr klar denken (geschweige denn lesen oder zitieren) kann, hauen die selbst ernannten „Qualitätsjournalisten“ der OTZ auf die falsche Pauke. Sie unterstellen der AfD Greiz- Altenburg, sie habe von „Reisewarnungen“ des Auswärtigen Amtes berichtet. Richtig ist zwar, dass das Online-Magazin „zuerst!“ dieses (hier nicht korrekten) Begriff „Reisewarnung“ in der Titelzeile verwendet. Blöd ist zugleich, dass im AfD-eigenen Kommentar zum o.g. Link ganz deutlich von „Reise- und Sicherheitshinweis“ gesprochen wird. Also der gleiche Begriff, der auch heute noch auf der AA-Website zu finden ist.

(Quelle: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SchwedenSicherheit.html?searchArchive=0&searchEngineQueryString=Schweden&path=%2Fdiplo%2FDE*&searchIssued=0&searchIssuedAfter=27.11.2013 Stand: 6.3.2017, 19.15 Uhr).

 

 

Foto 2: Nach „redaktionellen Änderungen“ lesen sich am 6.3.2017 die AA-Hinweise so

 

Schaut man sich diesen Link genauer an, dann fällt noch mehr auf. „Ganz plötzlich“ bestand am 6.3.2017 die Notwendigkeit zu „redaktionellen Änderungen“. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Und das immer noch „erhöhte Terrorgefahr“ in Schweden gilt, blenden sowohl das AA und erst Recht die „Qualitätsmedien“ völlig aus. Kein Wort dazu. Offenbar hatte „zuerst!“ titelgerecht zuerst in´s Schwarze getroffen. Als das nicht aber in´s Weltbild passte, nahm man im AA „redaktionelle Änderungen“ am ersten Satz vor und versucht sogar, die AfD vorzuführen. Typischer Fall von „Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken!“. Was lernen wir daraus? Macht Screenshots vor dem Zitieren! Regierung und „Qualitätsmedien“ haben genügend „Fußvolk“, die still und leise „redaktionelle Änderungen“ am unerwünschten, aber dennoch realen Weltbild vornehmen.

 

AfD-Kreisverband Greiz-Altenburg

06.03.2019