Am Sonntagabend gegen 20:55 Uhr verübten bisher Unbekannte einen Anschlag auf das Wohnhaus des Thüringer AfD-Landtagsabgeordneten Stephan Brandner, der zugleich Spitzenkandidat seiner Partei für die Bundestagswahl ist. Dabei warfen sie Flaschen gegen die mit Rollläden geschützten Fenster. Ein Rollladen wurde beschädigt. Der Staatsschutz ermittelt.

 

Dazu sagt Stephan Brandner, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

 

„Dieser Anschlag reiht sich ein in eine Serie von Anschlägen gegen das Privateigentum von AfD-Politikern und AfD-Büros in Thüringen. Offenbar hat der politische Gegner keine andere Antwort als diese Form der Gewalt auf die erfolgreiche Politik der AfD. Es wäre schön, wenn sich die Altparteien von diesen Gewalttaten und Gewalt im politischen Diskurs überhaupt distanzierten und zur Rückkehr zum demokratischen Dialog aufrufen würden. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang, dass sämtliche Altparteien in der vergangenen Sitzung des Thüringer Landtags einen AfD-Antrag, der die umfassende Ächtung von Gewalt in der politischen Auseinandersetzung zum Inhalt hatte, ablehnten. Die AfD wird sich auch von solchen Anschlägen nicht einschüchtern lassen und ihre erfolgreiche Politik fortsetzen.“

 

Quelle:  AfD-Thüringen