Oder: Warum bekommen Qualitätsmedien unterschiedlich Schnappatmung?

 

Erinnern Sie sich? Alle „Qualitätsmedien“ hatten vergangene Woche Schnappatmung. Es ging ein einhelliger „Aufschrei“ um, als Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Ihrem Besuch in Washington D.C. vor der Weltpresse unbedingt ein „shake hands“ mit dem US-Präsidenten habe wollte. Der aber ignorierte sie – ob bewusst oder unbewusst, mag jeder selbst für sich entscheiden. Eigentlich hat aber Trump doch nur das gemacht, was die GroKo-Partei SPD kurz nach der Silvesternacht 2015 so vehement forderte: Eine Armlänge Abstand zu Frauen! Alles richtig gemacht, Donald!

 

Für die Medien ist das nun plötzlich auch wieder nicht richtig. Auf den Punkt gebracht hat es die Frau des Journalisten Klaus Kelle in diesem Artikel: http://the-germanz.de/meine-frau-und-der-verweigerte-handschlag/ (Zitat): „Und das war jetzt die Retourkutsche“, analysierte messerscharf meine bessere Hälfte. Ich glaube, sie hat recht.“ (Zitat Ende). Ganz genau. Warum soll er einer Frau die Hand geben, die er für eine „Katastrophe für Deutschland“ hält? Die ihn statt zu gratulieren eher maßregeln wollte. Die Retourkutsche vor der Weltpresse hat gesessen, die Gesichtszüge von Merkel rutschen noch um ein paar Etagen tiefer. Ob Steinmeier (damals noch Außenminister) oder Merkel: Sie ließen jede gute Kinderstube nach der US-Wahl vermissen. Statt kollegial oder wenigstens diplomatisch artig (gerne mit der Faust in der Tasche) zur unerwartet erfolgreichen Wahl zu gratulieren, verweigerte man sich diesem politisch normalen Vorgang bzw. hagelte es Belehrungen von oben herab. Die Medien sekundierten eifrig – schließlich will nicht nur die Funke Medien Gruppe ihre von Berlin aus zentral gesteuerten Blättchen verkaufen. Menschlich verständlich, denn auch die „Presstituierten“ (die Berufsbezeichnung freie Journalisten verbietet sich bei der FunkeMedien-Gruppe) wollen sich auch morgen noch ein Wurstbrötchen kaufen können.

 

Wir sind der Meinung: Wenn Trump keinen Handschlag will, bleibt er sich (und seiner Meinung zu Merkel) treu. Ebenso wie so manchen Wahlversprechen, was er schon in den ersten 100 Tagen angeht. Anders als deutsche oder niederländische „Wahlgewinner“, die unmittelbar nach der Wahl sich streng nach Adenauer richten: „Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern?“. Übrigens: Der ausgebliebene Handschlag von Trump sicherte den „Funken- ma – riechen“ der Mediengruppe Thüringen gleich für mehrere Tage Wurstbrötchen. So musste man keine weißen, unbedruckten Blätter verkaufen. Aber warum bekommen „Qualitätsmedien“ so ganz unterschiedlich „Schnappatmung“?

 

Was der ausgebliebene Handschlag von Washington mit der Stadt Greiz zu tun hat

Als Trump Merkel den Handschlag verweigert, echauffiert sich die gesamte Presse unisono – ganz dem Mainstream der „Leitmedien“ (Haben Sie sich schon mal gefragt: Wer bitte ist das?) folgend. Als ein SPD-Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg einer Landtagskollegin der neu gewählten AfD-Fraktion den Handschlag verweigerte, hört man bei den Qualitätsmedien was? Richtig, nichts. Wenn der Greizer Bürgermeister den – laut Thüringer Kommunalordnung sogar festgeschriebenen – Handschlag an NPD-Stadträte verweigert, findet man daran nichts schlimmes. Schließlich ist das gelebte Haltung „gegen rechts“. Auch das Verwaltungsgericht Gera gab dem Greizer Bürgermeister Recht. Das Gericht entschied: Niemand kann zu einem Handschlag gezwungen werden. Die OTZ berichtete sogar darüber. Warum regen sich die gleichen „Journalisten“ jetzt plötzlich so über Trump auf? Wenn zwei das Gleiche tun ….  Fragen über Fragen, die uns die Qualitätsmedien sicher nie beantworten werden können. Bleiben Sie weiter schön aufmerksam und haben Sie den Mut zur Wahrheit!

AfD Kreisverband GRZ/ABG

BK