„Greiz nach Sachsen! Damit regionale Nähe bleibt.“

AfD Greiz kritisiert Landesregierung wegen Gebietsreform

 

Die Greizer AfD, kann nur noch den Kopf schütteln und lässt ihrem Ärger freien Lauf: „Die Landesregierung bastelt die Thüringer Gebietsreform. Dabei interessiert sie weder die Menschen noch gewachsene Strukturen oder gar regionale Identität. Mit der erfolgten ‚Anpassung‘ bei den Städten Weimar und Gera wird überdeutlich, dass es nur um politische Pfründe für Rot-Rot-Grün (RRG) geht“. Für den Verlust des Status ‚Kreisstadt‘ findet man sehr klare Worte: „Welche regionalen Beziehungen haben wir zu Altenburg? Keine! Wir Greizer waren in Thüringen schon immer am A… der Welt. Also kann man auch fordern ‚Greiz nach Sachsen! Damit regionale Nähe bleibt‘. Der bis 1994 bestehende Altkreis Greiz hatte wenigstens eine regionale Identität zum Vogtland“. Dr. Robby Schlund, AfD-Bundestagskandidat aus Wünschendorf, nennt weitere Beispiele: „Auch in Südthüringen wollen Menschen lieber nach Bayern, statt sich von einer unfähigen RRG-Landesregierung weiter gängeln zu lassen“. Schlund nimmt die von Innenminister Poppenhäger vorgestellte Idee zur Neuaufteilung Thüringens ebenfalls auf die Schippe: „Wer glaubt, dass diese so genannte ‚Gebietsreform‘ zu Kostenersparnissen, zur Steigerung der Effizienz der Verwaltung oder gar zu Verbesserungen für die Bürger führt- der glaubt auch an die Zahnfee“. Interessant findet der AfD-Politiker auch, dass die zum SPD-Kreisverband Greiz gehörende Finanz-ministerin Heike Taubert nicht einen Finger krumm macht, um sich für den Erhalt als Kreisstadt einzusetzen. Späte Rache für die Klatsche der verlorenen Wahlen als Greizer Landrat?  Dr. Schlund glaubt nicht, dass RRG die Entscheidung überdenkt oder (wie 1994 für Zeulenroda) sinnvolle Ausgleichmaßnahmen für den Verlust des Kreisstadt-status kommen werden. Gleichwohl fordert die AfD solche Maßnahmen ein. Z.B. die Rückkehr des Finanzamtes nach Greiz oder die Förderung der Vogtlandhalle zur Entlastung des Stadthaushaltes. Wohl wissend, dass für bisher jede Landesregierung Thüringen hinter Jena aufhört.

 

 

PM Nr. 2017- 02

vom 21.04. 2017

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32 Zeilen

 

Alternative für Deutschland

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