Wie der aktuelle Bildungsfinanzbericht für das Jahr 2017 zeigt, investiert Thüringen im Bundesländervergleich unterdurchschnittlich viel in den Bereich der Bildung. Durchschnittlich wendet der Freistaat 1354 Euro pro Einwohner für den Bildungsbereich auf. Das sind 200 Euro weniger als der Bundesdurchschnitt.

Wiebke Muhsal, bildungspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion macht deutlich, dass mit den Fakten des statistischen Bundesamtes die Rechentricks der Landesregierung auffliegen: „Egal wie der Kultusminister gerade hieß, immer wieder wurde behauptet, dass Thüringen bundesweit die höchsten Ausgaben pro Schüler tätigt. Das wurde jedoch schöngeredet, denn es lag und liegt nach wie vor an dem viel zu hohen Durchschnittsalter der Lehrer und den damit verbundenen hohen Gehältern. Grund dafür ist, dass die CDU über Jahre hinweg Neueinstellungen verschlafen hat. Nun sehen wir die Ergebnisse. Es ist eine Schande, dass auch der jetzigen Landesregierung die Zukunft unseres Landes – die Kinder – nicht mehr wert ist. Der Unterrichtsausfall ist auf einen Rekordniveau, die Schulen sind marode. Das ist rot-rot-grüne Bildungspolitik.“

Muhsal betont, dass die AfD-Fraktion in der aktuellen Haushaltsdebatte deutlich höhere Investitionen in den Bildungsbereich fordert: „Wir legen Änderungsanträge vor, die die angespannte Lage an den Schulen deutlich entschärfen. Wir wollen deutlich mehr Lehrer an den Schulen und Investitionen in den Bau und die Sanierung von Schulen, um die angespannte Lage im Bildungssektor zu verbessern. Bildung muss uns mehr wert sein!“

Quelle: AfD-Fraktion